Die Gründung des Staates Israels

Der Staat Israel ist offiziell 1948 gegründet worden, aber seine Geschichte reicht weiter zurück. Bereits 100 Jahre zuvor hat die Zionismus-Bewegung versucht, die Juden wieder ins gelobte Land zu bringen. 1897 wurden erste Schritte in die Wege geleitet einen Nationalstaat zu gründen. Als Basis galten jüdische Einwanderer in das Gebiet Palästinas. Sie waren Vertreter der Kibbuzbewegung und kamen vor allem aus Osteuropa. 1909 wurde die Stadt Tel Aviv gegründet. Aber es bedurfte der Hilfe Englands, um auch sicher zu sein. 1922 übertrug der Völkerbund England die Herrschaft über Palästina. Was folgte waren Jahre der Aufstände und Proteste der arabischen Bevölkerung oder zumindest Teile davon. Es dauerte 15 Jahre bis erstmal die Möglichkeit erörtert wurde, einen israelischen und einen palästinensischen Staat nebeneinander existieren zu lassen. Die Machtübernahme der Nazis führte zu einem drastischen Anstieg der Einwanderungszahlen im Nahen Osten, was aber nicht auf das Wohlwollen Englands stieß. Die Besatzungsmacht wollte die Einwanderungszahlen niedriger halten. Es kam sogar zu terroristischen Anschlägen gegen britische Einrichtungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und nachdem der Horror des Holocausts offenbar wurde, stieg die internationale Unterstützung der zionistischen Bewegung. Am 29. November 1947 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Trennung in einen israelischen und einen palästinensischen Staat. Lediglich Jerusalem wurde unter UN-Verwaltung gestellt. Die meisten Araber lehnten den Beschluss ab.1024px-demonstration_against_the_israeli_attack_on_ship_to_gaza_may_31st_2010_4

Ein halbes Jahr später zogen die britischen Soldaten ab und Ben Gurion verkündete die Gründung des Staates Israel. Die Freude währte nur Stunden, umgehend erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem neuen Nachbarn den Krieg. allerdings konnten Israel die Angreifer zurückschlagen. Der Krieg dauerte allerdings 15 Jahre und brauchte am Ende sogar Landgewinnen des jungen Staates, darunter West-Jerusalem. Auch in den Folgejahren gab es immer wieder Angriffe der arabischen Nachbarn. Als die Kriege zwischen den Staat nachließen, übernahmen arabische Terroristen die Angriffe. Wenig beruhigend wirkten sich dabei immer neue Siedlungen der Israelis aus. Palästina ist noch heute kein von allen anerkannter Staat.

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